Person / Presse

Bocklenberg Portrait landscapeThomas Bocklenberg studierte in Düsseldorf am Robert−Schumann Institut 1979−1983 Gitarre bei Prof. Maritta Kersting, Komposition und Instrumentation bei Prof. Günther Becker. Es folgten Studien in Elektronischer- und Computerkomposition bei Prof. Dirk Reith an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er komponiert für verschiedene Besetzungen von Solo- und Kammermusik bis zu Orchesterwerken und Elektronischer Musik. Seit Jahren entstehen außerdem Kompositionen und Materialien für den Instrumentalunterricht.

Um zeitgenössischer Musik gerecht zu werden, verwendet Thomas Bocklenberg eine Spieltechnik, die sich ästhetisch von der historischen Technik unterscheidet. Sie ist Grundlage für kompositorische Ideen und Aufführungen eigener Werke und Arrangements. Als Gitarrist, Lautenist und Arrangeur ist er Mitglied verschiedener Vokal- und Instrumentalensembles und hat bei Studio- und Filmproduktionen mitgewirkt.

 

Ein Verzeichnis der Kompositionen finden Sie hier.

 

Ensembles:

CANTIGA − Lieder und Instrumentalmusik von Mittelalter bis Frühbarock (Düsseldorf/Essen)
CAPELLA VOCALE NEUSS
MUSICK’s RECREATION − Two Viols & Lute (London/Essen)
THOMAS B DUO − Alte und neue Musik für Altus und Laute (Duisburg/Essen)
TRUTZ NACHTIGALL − Frühe Vokal- und Instrumentalmusik aus der Zeit Friedrich Spees (Düsseldorf)

 

Pressestimmen

 

„[…] Ausgezeichnete Stimmführung ließ die fünf Solostimmen (Trutz Nachtigall) zu einem wohlklingenden Gesamtklang kommen, der mit prächtig begleitenden Klängen von Thomas Bocklenbergs Instrumenten angereichert wurde. Doch Bocklenberg wusste auch als Solist zu überzeugen, so z.B. mit dem bekannten ‚Canarios‘ von Gaspar Sanz und mit einer Toccata von Alessandro Piccinini […]“
Rheinische Post (Horst Schaumann)

 

„[…] Großartig gestaltete er vor allem „Image of melancholy“ des John Dowland−Zeitgenossen Anthony Holborne und Toccata und Gagliarda von Alessandro Piccinini für Theorbe.[…]“
Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Hansgeorg Marzinkowski)

 

„[…] Das Lautenkonzert war […] eine einmalige Meditation, bei der alles stimmte: das Leise intimer, virtuoser und vielsagender Musik […] Kurz: Diese Lauten−“Abendmusik“ war ein Ereignis, das man so bald nicht wieder trifft. […] hier berührte sein Spiel durch ausgezeichnete Phrasierung, dynamische Differenzierung und Klarheit […]“
Walliser Bote (Alois Grichting)

 

„[…] Die „Mondfeder“ begeisterte.[…] Thomas Bocklenberg führte mit kurzen, vom Orchester angespielten Passagen in sein Werk ein. Das Publikum konnte so sehr gut nachvollziehen, wie der Künstler mit rhythmischen Elementen und Klangfarben bestrebt ist, „Bilder für das Ohr“ zu erschaffen. […]“
Neuss-Grevenbroicher Zeitung anlässlich der Uraufführung des Orchesterstückes „Mondfeder“

 

„[…] Im uraufgeführten „Kokoro für Theorbe solo – Tokyo 2009″ hat Thomas Bocklenberg seine Eindrücke von der Stadt Tokyo musikalisch umgesetzt: mit wenigen dunklen, aber nicht düsteren Akkorden geht es los: ein abwechslungsreiches Werk mit Dissonanzen, rhetorischen Zuspitzungen und experimentellen Klängen. Dazu benutzt Freimuth neue Anschlagstechniken und ungewohnte Laute: Das Klangspektrum der Theorbe wird ordentlich ausgeweitet mit Flageolett-Tönen und allerlei Mischklängen. […]“
Claudia Viotto, Neue Westfälische Bielefeld

 

 

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