Contemporary Lute Music (de)

Dokumentation meiner zeitgenössischen Musik für Laute, Theorbe oder Barockgitarre

Hinweis: Wie überall auf dieser Webseite werden auch hier Noten nicht zum Kauf angeboten!

Eine Reihe meiner Solo- oder Kammermusikstücke sind für Laute, Theorbe und Barockgitarre geschrieben.
Angesprochen sind Lautenisten, die bereit sind, sich auf neue Klangerfahrungen und spieltechnische Herausforderungen einzulassen.
In einigen Stücken verwende ich unübliche Spieltechniken, die spezieller Anforderungen an den Spieler stellen. Weitere Abweichungen von der Norm sind beispielsweise gegriffene Basschöre, Verwendung von Slideröhrchen oder Anbringung eines zusätzlichen Bundes. Ein Dialog mit den Spielern über dieses „Versuchsgelände“ ist willkommen! Wenn nicht anders angegeben, empfehle ich gleichschwebend temperierte Stimmung.

 


BLINDE BERÜHRUNG

für Laute und Viola da Gamba (2016) | zirka 8 min.

In diesem Stück sind Rhythmik und Tempostruktur die besondere Herausforderung für die Spieler.
Um das Stück gestalten zu können, müssen beide Spieler trotz der klanglichen Unterschiedlichkeit der Instrumente größte Nähe zueinander finden.
Laute mit 6 oder 7 Chören, Viola da Gamba
Notation: französische Tabulatur (Laute) und Standard Notation (Viola da Gamba)
Stimmung: gleichschwebend temperiert empfohlen
Anmerkungen: German/Englisch
Aufführungsdauer: ca. 8 min.
Besondere Spieltechniken: Einige perkussive Effekte wie Aufklopfen der Greifhand auch für die Viola da Gamba, Tambora sowie Standard-Flageoletts. Genau definierte Tempoveränderungen.
Premiere: München 30.04.2017 während der Konzertreihe „Sonorizzonte“ in der Alten Hofkapelle der Münchener Residenz durch Michael Freimuth, Laute und Arno Jochem, Viola da Gamba

Audio

Ausschnitte der Uraufführung in München, April 2017
Interpreten: Michael Freimuth, Laute und Arno Jochem, Viola da Gamba
Takt 1 – 23
Takt 41 – 58
Takt 150 – end
Quelle: CD „Caprice“. Die Wiedergabe erfolgt mit Nutzungsgenehmigung der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen sowie mit freundlicher Genehmigung der genannten Interpreten.

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CODEX BREVIS – Scherzo ex anima IV

für Violine, Sopranblockflöte, Bass Viola da Gamba, Laute (2014) | zirka 6’30 Min.

“ Hans-Georg Büchel gewidmet“

Violine, Sopranblockflöte, Bass Viola da Gamba, Laute mit 6 oder 7 Chören
Violin-Part kann mit Barockviolen gespielt werden
Notation für Laute: französische Tabulatur oder Standard Notation
Stimmung: gleichschwebend temperiert empfohlen
Anmerkungen: Deutsch/Englisch
Aufführungsdauer: ca. 6’30 Min.
Premiere: Bonn 4. Oktober 2014 durch das Ensemble „Quadro con Liuto“, Bonn

Audio

Bitte beachten, dass das Playback der Klangfarbe, von Artikulationen wie Flageoletts, Slaps etc. nicht mit dem Klang realer Instrumente übereinstimmt!

Codex Brevis – digital audio (virtuelle Instrumente)

Takt 1-47 (01:24)
Takt 97-134 (00:49)
Takt 210-Fine (00:41)

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FANTASIE IN NOMINE II

für Laute 10 Chöre (2000) | zirka 10 min.

Prelude – Calmo, meditativo – Vivo – Moderato con spirito – Tempo giusto – Cadenza – Moderato –
Tempo giusto – Meditation melancholico – Adagio, calmo
Laute in G 10 Chöre
Notation: französische Tabulatur und Grafik
Stimmung: gleichschwebend temperiert empfohlen
Annotations: Deutsch/Englisch
Aufführungsdauer: ca. 10 min.
Stimmung: Standard
Besondere Spieltechniken: Ab- und Aufschläge der Anschlagshand
Premiere: Schweiz 2009 bei den Gommer Abendmusiken durch den Komponisten

Choralabschnitt in Taverners Music

Die FANTASIE IN NOMINE II für Laute/Arciliuto solo basiert auf einer gregorianischen Melodie, die zuerst von John Taverner in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts für seine Messe „GLORIA TIBI TRINITAS“ verwendet wurde. Seit der Renaissance entstanden zahlreiche Werke insbesondere von englischen Komponisten, die auf dieser Cantus firmus Melodie beruhen. Der Titel „In nomine“ bezieht sich auf den Text des „Benedictus“ bei Taverner: Benedictus qui venit in nomine domini…

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FOUR STUDIES ‚pi‘

für Laute 6 Chöre (2000) | zirka 5 Min.

Vier Studien für die Daumen-Zeigefinger Technik der Anschlagshand in gemäßigt tonalem Stil:
1. Presto possibile, costante
2. Con aumenti e contrasti
3. Moderato, leggiero
4. Andante moderato e vivo
Laute in G 6 Chöre
Notation: französische Tabulatur und Standard Notation
Anmerkungen: Englisch
Aufführungsdauer: c. 5 min.
Stimmung: Standard

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GEISTER / GHOSTS

für Theorbe 14 Chöre (2017) | zirka 18 Min.

Aus der klanglichen Zwischenwelt, stets auf der Schwelle zum Nicht-Fasslichen. Neben besonderer Stimmung der Basschöre kommen viele verschiedene perkussive Artikulationen und Spieltechniken zur Anwendung sowie das Spiel mit Slide-Röhrchen. 7 Sätze, ca. 18 Min.
Notation: französische Tabulatur, Grafische Notation
Stimmung: gleichschwebend temperiert empfohlen
Anmerkungen: Deutsch/Englisch
Aufführungsdauer: ca. 18 Min.
Besondere Spieltechniken: Anbringen imaginärer Markierungen auf der Decke für das Spiel mit Slideröhrchen bis zum imaginären 24. Bund, Aufklopfen und Aufklopf-Flageoletts auch für die Anschlagshand, Ètouffé, Tambora, besondere Arpeggio-, Binde- und Anschlagtechniken. Perkussive Effekte auf der Decke.

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KOKORO

für Theorbe 14 Chöre (2009) | 11’30 min.

„Menschen in Tokio – Betriebsamkeit und Kontemplation inmitten der hektischen Stadt“

Spielbar auch auf einem großen Instrument
Optionaler Gebrauch eines 13. Bundes
Notation: französische Tabulatur
Stimmung: gleichschwebend temperiert empfohlen
Anmerkungen: Deutsch/Englisch
Aufführungsdauer: 11’30 Min.
Besondere Spieltechniken: Intensiver Gebrauch der tiefen Basschöre. Orientierung und Treffsicherheit des Daumens der Anschlaghand. Einige spezielle Klangeffekte durch die Anschlaghand. Bindungen in hohen Lagen.
Premiere: Bielefeld-Dornberg 26.01.2016 bei der Konzertreihe für Alte Musik durch Michael Freimuth

Audio

Hörproben der Uraufführung – Michael Freimuth, Theorbe

Takt 1-20 (01:40)
Takt 57-75 (01:27)
Takt 85-90 (00:58)
Takt 113-121 (00:43)
Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von Michael Freimuth.

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Prélude, Moment et Étude

Laute 8 Chöre (2014/15) | zirka 4’20 Mmin.

3 Sätze:
1. Prélude réel
2. Moment
3. Étude
Notation: Standard Notation (Moderne Tabulatur in Vorbereitung)
Stimmung: gleichschwebend temperiert empfohlen
Anmerkungen: Englisch
Aufführungsdauer: c. 4’20 min.

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Protobino – Version für Tiorbino oder Theorbe

Tiorbino oder Theorbe 14 Chöre (2013) | zirka 6’30 Min.

Dieses Jazz-orientierte Stück gibt es in zwei Version: für Tiorbino/Theorbe und für Piano.
Die Versionen sind an die Spieltechnik des Instruments angepasst, unterscheiden sich aber ansonsten unwesentlich.
Ich empfehle ein mittleres bis kleines Instrument in höchst möglicher Stimmung.
Notation: Moderne Tabulatur (Zahlen)
Stimmung: gleichschwebend temperiert empfohlen
Anmerkungen: Deutsch/Englisch
Aufführungsdauer: ca. 6’30 Min.

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Qtab – Konzertetüde

für Theorbe in A 14 Chöre mit gegriffenen Chören 1-7 (8) (2015) | zirka 5’20 Min.

Theorbe in A mit gegriffenen Chören (optional gegriffener Chor 8)
Spielbar auf einem kleinen bis mittleren Instrument
Notation: Kombination von moderne Tabulatur (Zahlen) und Standard Notation für die Basssaiten
Stimmung: gleichschwebend temperiert empfohlen
Anmerkungen: Englisch
Aufführungsdauer: ca. 5’20 Min.
Besondere Spieltechniken: Aufklopfen mit Greifhand allein, Perkussion auf der Decke, verschiedene Arpeggioarten.

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RICERCAR I

für Laute 10 Chöre und Arciliuto 13 Chöre – 1 Spieler (1988) | 23 Min.

9 Sätze:
Einleitung · Resonanz I · Intonation I · Glissando I · Kadenz I ·
Intonation II · Resonanz II · Glissando II · Kadenz II
Laute 10 Chöre und Arciliuto 13 Chöre (1 Spieler)
Spielbar auch auf einem großen Instrument
Notation: Moderne Tabulatur und grafische Notation (Manuskript)
Stimmung: gleichschwebend temperiert empfohlen
Anmerkungen: Deutsch/Englisch
Aufführungsdauer: ca. 23 Min.
Besondere Spieltechniken: Viele besondere Spieltechniken. Gebrauch von Feder und Slideröhrchen.
Premiere: Folkwang-Hochschule Essen 19.11.1989 durch Michael Freimuth

Audio

Mit freundlicher Genehmigung des ICEM – Folkwang Universität der Künste Essen sowie Michael Freimuth.

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DER BÄR AUF DER BRÜCKE (JACARAS)

für Barockgitarre (2014) | 3 Min.
Diese Stück ist Teil der „ECOS DE LA DANZA“, einer Reihe von Solotänzen für verschiedene historische Zupfinstrumente

Barockgitarre – Chor 5 hoch
Eingeschränkt im Tempo bei großem Instrument
Notation: Standard Notation
Stimmung: gleichschwebend temperiert empfohlen
Anmerkungen: Deutsch/Englisch
Aufführungsdauer: 3 min.
Besondere Spieltechniken: Perkussive Effekte wie Golpe, Ghost notes und Slap.

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Weitere Hörproben von Stücken für historische Zupfinstrumente in traditionellen Stilen gibt es auf der Seite Hörproben.
Zum Beispiel: RIFFS oder TANZ.

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